Was ist EU RED? 

Different printers from Zebra Technologies are shown: a compact desktop label printer, a card printer, an industrial model, and a mobile printer.

Die EU-RED (Funkanlagenrichtlinie) ist ein umfassendes Regelwerk der Europäischen Union, das die Standards für Sicherheit, Gesundheit, elektromagnetische Verträglichkeit und Effizienz des Funkspektrums für alle Funkanlagen festlegt. Im Grunde genommen stellt es sicher, dass jedes Gerät, das drahtlos kommuniziert – von einfachen Barcode-Scannern bis hin zu komplexen industriellen mobilen Computern – sicher funktioniert, ohne andere Netzwerke zu stören. Durch die Festlegung dieser Bezugswerte stellt die EU-RED-Richtlinie einen einheitlichen Standard bereit, der Unternehmen hilft, einen reibungsloseren Betrieb und eine bessere Sichtbarkeit in ihren gesamten technologischen Ökosystemen aufrechtzuerhalten. 

Obwohl die Richtlinie nur im Europäischen Wirtschaftsraum rechtskräftig ist, legt ihr Rahmenwerk für Cybersicherheit ein für die Unternehmenssicherheit grundlegendes Niveau fest, das internationale Bedeutung hat. In den Vereinigten Staaten zum Beispiel folgen die Kernprinzipien der EU-RED den nationalen Rahmenbedingungen, wie den IoT-Cybersicherheitsrichtlinien des NIST (National Institute of Standards and Technology) und dem US-amerikanischen Cyber Trust Mark-Programm der FCC. Während die EU-RED ein strenges gesetzliches Mandat ist und diese US-Rahmenwerke in erster Linie als freiwillige Leitlinien fungieren, stimmen ihre zugrunde liegenden technischen Anforderungen weitgehend überein. Folglich bietet die Verwendung von Geräten, die gemäß der europäischen Richtlinie entwickelt wurden, eine einheitliche Sicherheitsgrundlage für globale Betriebe. Dieser Ansatz ermöglicht ein einheitliches Gerätemanagement für multinationale Organisationen und unterstützt eine IT-Infrastruktur, die mit unterschiedlichen regionalen Cybersicherheitsrichtlinien übereinstimmt.

Welche Geräte sind von der EU-RED-Verordnung betroffen?

Das Verständnis des EU-RED erfordert es, genau zu wissen, welche Arten von Geräten unter seine Zuständigkeit fallen. Die EU-RED-Verordnung gilt im Großen und Ganzen für jedes elektrische oder elektronische Produkt, das absichtlich Funkwellen zum Zwecke der Kommunikation oder der Funkortung aussendet und/oder empfängt. In einer modernen Unternehmensumgebung umfasst dies fast alle angeschlossenen drahtlosen Geräte. Wenn die Technologie innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums WLAN, Bluetooth, RFID oder Mobilfunknetze nutzt, muss sie die rote EU-Zertifizierung erhalten, um legal verkauft und eingesetzt zu werden. 

Beispiele für diese unverzichtbaren Unternehmenseinrichtungen sind:

  • Mobile-Computing-Lösungen:  Wearable-Computer und Mobile Drucker, die von Außendienstmitarbeitern und Lagerpersonal für den Echtzeit-Datenzugriff verwendet werden.
  • Erweiterte Scan-Technologien: Kabellose Barcode-Scanner und industrielle Imager, die kritische Daten zum Bestand, zur Patientenidentifikation und zum Point-of-Sale sicher übertragen.
  • Satzsysteme: RFID-Lesegeräte und -Antennen sind entscheidend für die Aufrechterhaltung der Sichtbarkeit von Vermögenswerten und die Optimierung der Lieferkettenlogistik.
  • Netzwerkfähige Drucklösungen:Desktop-, Industrie- und -KartenDrucker, die drahtlose Konnektivität nutzen, um mit Unternehmenssystemen zu kommunizieren.

Was ist die Einhaltung der EU-RED?

Das Verständnis der EU-RED-Konformität erfordert die Sicherstellung, dass jede drahtlose Technologie, die innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums eingesetzt wird, die strengen rechtlichen und technischen Standards erfüllt, die in der Richtlinie festgelegt sind. Die Einhaltung der Vorschriften ist eine zwingende Voraussetzung, damit Geräte rechtmäßig in Verkehr gebracht oder in Betrieb genommen werden können.

Diese Konformität ist keine statische Eigenschaft der Hardware allein, sondern ein fortlaufender Betriebsstatus. Es erfordert, dass die Ausrüstung ihre sichere und standardisierte Konfiguration vom Fabrikgelände bis zum endgültigen Einsatz beibehält. Dazu gehört:

  • Fertigungsmängel: Die Sicherstellung, dass der Erstausrüster alle notwendigen Konformitätsbewertungen abgeschlossen hat, bevor das Produkt versandt wird.
  • Software-Integrität: Bestätigen, dass die Firmware und das Betriebssystem des Geräts auf dem neuesten Stand sind und nicht autorisierte Änderungen einschränken, die die Hardware außerhalb der Compliance bringen könnten.
  • Betriebliche Validierung: Gewährleistung, dass die Technologie sicher in die bestehende Infrastruktur integriert wird, ohne deren zertifizierte Netzwerkverhalten zu verändern.

Was sind die EU RED Cybersicherheitsanforderungen?

Die EU-RED-Cybersicherheitsanforderungen sind spezifische, strenge Vorgaben, die eingeführt wurden, um Netzwerke zu schützen, die Privatsphäre der Benutzer zu wahren und Betrug in internetfähigen Geräten zu verhindern. Da drahtlose Geräte in zunehmendem Maße eine zentrale Rolle bei kritischen Arbeitsabläufen im Gesundheitswesen, im Einzelhandel und in der Fertigung spielen, hat die EU-Rote Verordnung sich angepasst und die Datensicherheit als zentrale Komponente der Gerätesicherheit festgelegt.

Die wichtigsten Grundsätze der EU-Cybersicherheits-Grundverordnung schreiben vor, dass Technologien so konzipiert sein müssen, dass sie:

  • Schützen Sie das gesamte Netzwerk vor Schäden und verhindern Sie Gerätemissbrauch, der den Service beeinträchtigen könnte.
  • Schützen Sie die persönlichen Daten und die Privatsphäre des Benutzers.
  • Schützen Sie vor Betrug, insbesondere bei Geräten, die elektronische Zahlungen verarbeiten oder sensible Transaktionsdaten handhaben.

Die Implementierung von Geräten, die auf stabilen Sicherheits-Frameworks für Geräteaufbauen, stellt sicher, dass die IT-Infrastruktur vor sich entwickelnden Cyberbedrohungen geschützt bleibt und gleichzeitig eine Höchstleistung aufrechterhält.

Was ist EU RED für den Druck?

Es bezieht sich auf die Anwendung von Vorschriften für drahtlose Verbindungen und Sicherheit an modernen, netzwerkfähigen Industrie- und Geschäftdruckern. Heutige Druckgeräte können weit mehr als nur Etiketten drucken; sie nutzen WLAN, Bluetooth und RFID, um direkt mit Unternehmenssystemen zu kommunizieren. 

Um die Vorgaben zu erfüllen, werden konforme Drucklösungen mit wichtigen Sicherheitsfunktionen auf Firmware-Ebene erweitert. Diese Änderungen gewährleisten eine sichere Datenübertragung und schützen vor Netzwerk-Schwachstellen.

Zu den wichtigsten Verbesserungen gehören:

  • Standardmäßig im geschützten Modus: Geräte starten in einem gesperrten Zustand und erfordern, dass ein Administrator ein Passwort festlegt, bevor Netzwerkdienste aktiviert werden.
  • Deaktivieren unsicherer Protokolle: Ältere Dienste (z.B. FTP, HTTP, Telnet) werden standardmäßig deaktiviert und können nur von einem authentifizierten Benutzer aktiviert werden.
  • Unbedingte WLAN-Verschlüsselung: Die Unterstützung für veraltete Protokolle wie WPA/TKIP wird nicht mehr empfohlen, sodass WPA2 (AES) oder höher für alle WLAN-Verbindungen erforderlich ist.
  • Firmware und Dateikontrolle: Firmware und geschützte Datei-Downloads sind standardmäßig deaktiviert und erfordern eine Authentifizierung, um aktiviert zu werden, was nicht autorisierte Änderungen verhindert.

Aufgrund dieser strengen Datenschutz- und Privatsphäreanforderungen hat sich das Out-of-the-Box-Erlebnis für Unternehmensdrucker grundlegend verändert. Administratoren müssen nun eine obligatorische Sicherheitskonfiguration abschließen, bevor ein neues Gerät aktiv dem Firmennetzwerk beitreten kann. Dies umfasst in der Regel die Verwendung eines speziellen Sicherheits-Setup-Assistenten, um robuste Administrator-Passwörter festzulegen, PINs für den physischen Bereichszugang zu konfigurieren und sichere Konfigurationsskripte zu erstellen, die nahtlos in einer gesamten Druckflotte eingesetzt werden können. Ein praktischer visueller Leitfaden durch diesen neuen anfänglichen Bereitstellungsprozess wird in diesem Video schrittweisen Leitfaden zur Konfiguration konformer Drucklösungen detailliert beschrieben.

Was sind die Bereitstellungsmethoden für die Konfiguration von EU RED-konformen Drucklösungen?

Um die Einhaltung der Cybersicherheitsanforderungen der Funkgeräte-Richtlinie der Europäischen Union (EU RED) zu gewährleisten, verfügen moderne Unternehmensdruckerlösungen, die jetzt auf den Markt kommen, über erweiterte Sicherheitsfunktionen und starten standardmäßig im "geschützten Modus", der von Haus aus gesperrt ist. Administratoren verfügen über mehrere offizielle Methoden, um diese obligatorische Ersteinrichtung durchzuführen und diese Geräte für den Netzwerkgebrauch einzurichten:

  1. Speziell für die Regulierung eingerichtete Portal: Administratoren können direkt über die offiziellen ASR-Webportale (Advanced Security and Regulatory) umfassende Übersichten und manuelle Konfigurationsanweisungen einsehen.
  2. Mobile-Setup-Anwendungen: Für eine intuitive Bereitstellung unterwegs können IT-Teams moderne mobile Setup-Hilfsmittel für Android und iOS nutzen. Diese Anwendungen verfügen über spezielle Einrichtungsassistenten, die speziell für Hardware im erweiterten Sicherheitsmodus entwickelt wurden. Sie ermöglichen eine schnelle Konfiguration ohne Internetverbindung nach dem Herunterladen, und Administratoren können Einrichtungsdateien direkt aus dem Cloud-Speicher ziehen, um Profile schnell auf mehreren Druckern bereitzustellen, was die Amortisationszeit verkürzt.
  3. Softwareentwicklungs-Kits (SDKs): Für ein programmatisches Flottenmanagement können Entwickler plattformübergreifende SDKs mit Kommandozeilen-Schnittstellen nutzen. Diese Methode ist äußerst vorteilhaft für IT-Abteilungen, die benutzerdefinierte Skripte schreiben müssen, um groß angelegte Druckflotten automatisch zu erkennen, zu konfigurieren und zu verwalten.
  4. Sicheres USB-Provisioning: Mit den erweiterten Funktionen des Betriebssystems können Administratoren sicheres USB-Mirroring durchführen. Durch das Anschließen eines vertrauenswürdigen USB-Flash-Laufwerks an den Host-Port des Druckers können Konfigurationen und "Protected Mode Passwörter automatisch geklont und gleichzeitig angewendet werden. Diese internetfreie Lösung wird allgemein empfohlen, um die Massenkonfiguration zahlreicher EU RED-konformer Drucker direkt aus der Verpackung heraus zu optimieren.

Wie unterstützen Technologielösungen das laufende Compliance-Management gemäß EU RED?

Die Einhaltung der EU-Vorschriften ist kein einmaliges Ereignis, das mit der ersten Inbetriebnahme endet; sie erfordert kontinuierliche Überwachung, regelmäßige Aktualisierungen und proaktives Management während der gesamten Lebensdauer der Geräte. Unternehmens-Technologien begegnen dieser Herausforderung durch umfassende Lifecycle-Management-Tools, die den Prozess automatisieren und vereinfachen.

Durch die Bereitstellung fortschrittlicher Lösungen zur Datenerfassung und -verfolgung können Unternehmen mehrere wichtige Fähigkeiten nutzen, um ihre EU-weiten Roten Cybersicherheitsstandards im Laufe der Zeit nahtlos aufrechtzuerhalten:

  • Kontinuierliche Sicherheitslebenszyklen: Unternehmensgeräte werden durch verlängerte, vorhersehbare Zeitpläne für Sicherheits- und Firmware-Updates unterstützt, wodurch die Anfangsinvestition geschützt wird.
  • Zentralisierte Flottenvisibilität: Benutzer können den genauen Sicherheitsstatus, die Betriebssystemversion und die Konfiguration jedes Geräts von einem einzigen, entfernten Dashboard aus überwachen. 
  • Automatische Over-the-Air (OTA)-Updates: Wichtige Sicherheitsupdates können drahtlos gleichzeitig für die gesamte Flotte bereitgestellt werden. 
  • Proaktive Bedrohungsanalyse: Integrierte Intelligenz überwacht den Zustand der Geräte auf Anomalien und ermöglicht so eine schnelle Behebung, bevor das gesamte Netzwerk betroffen ist.

Wie kann ein Produkt auf die Einhaltung der EU RED-Vorschriften überprüft werden?

Um zu überprüfen, ob ein bestimmtes Produkt den Standards der EU-RED-Richtlinie entspricht, können Organisationen mehrere offizielle und technische Kennzeichnungen nutzen, die die Einhaltung der europäischen Sicherheits- und Sicherheitsvorschriften durch ein Gerät bestätigen. Die Sicherstellung, dass ein Produkt die EU-Rote Zertifizierung erreicht hat, ist ein entscheidender Schritt im Beschaffungsprozess, um regulatorische Engpässe zu vermeiden, rechtliche Risiken zu mindern und die Integrität des Netzwerks zu gewährleisten.

Das Verständnis dessen, was EU-Rote-Liste-Konformität für ein bestimmtes Produkt bedeutet, umfasst die Überprüfung der folgenden Schlüsselindikatoren:

  • Das CE-Kennzeichen: Alle konformen Geräte müssen das CE-Kennzeichen auf dem Produkt oder seiner Verpackung aufweisen, was als Herstellererklärung gilt, dass das Produkt alle geltenden EU-Anforderungen erfüllt.
  • EU-Konformitätserklärung (DoC): Dieses formelle rechtliche Dokument besagt ausdrücklich, dass das Gerät die grundlegenden Anforderungen der Richtlinie erfüllt. Führende Technologieanbieter betreiben in der Regel ein spezielles Online-Portal für behördliche Vorschriften, auf dem diese zu finden sind.
  • Technische Dokumentation: Eine Konformitätserklärung sollte im Benutzerhandbuch enthalten sein. Für angeschlossene Hardware ist es ebenfalls wichtig, die Softwareversion zu überprüfen, da aktualisierte Betriebssysteme oft erforderlich sind, um die neuesten EU-RED-Cybersicherheitsanforderungen zu erfüllen. 
  • Datenbank der Europäischen Kommission: Geräteinformationen können mit offiziellen EU-Datenbanken abgeglichen werden. Weitere Einzelheiten zu diesen technischen Rahmenbedingungen finden Sie auf der offiziellen Website der Europäischen Kommission.

Durch die aktive Überprüfung dieser Anmeldedaten können Entscheidungsträger sicherstellen, dass sie vollständig konforme Produkte und Technologien einsetzen, die einen reibungsloseren Betrieb garantieren, den Datenschutz der Daten schützen und die kritische IT-Infrastruktur bewahren.

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