Zebra-Studie: Mit wachsenden IoT-Investitionen steigt die Zahl der „intelligenten Unternehmen“

RATINGEN – 15. Oktober 2019 – Zebra Technologies Corporation (NASDAQ: ZBRA), ein Innovator, der Unternehmen mit seinen Lösungen und Partnern einen Leistungsvorsprung im täglichen Arbeitseinsatz verschafft, hat heute die Ergebnisse seines dritten jährlichen „Intelligent Enterprise Index“ veröffentlicht. Dieser zeigt, dass weltweit 61 Prozent der Unternehmen als „intelligente Unternehmen“ betrachtet werden können. Im Vergleich: 2018 waren es nur 49 Prozent.

Im Rahmen dieser globalen Umfrage wird analysiert, inwieweit Unternehmen physische und digitale Assets miteinander verbinden, um Innovation durch Echtzeitsteuerung, datengestützte Umgebungen und kollaborative mobile Workflows voranzutreiben. Der „Intelligent Enterprise Index“ wird anhand von 11 Kriterien berechnet, darunter IoT-Vision und -Umsetzung, Datenmanagement und intelligente Analyse.

Auf Basis dieser Kriterien und getrieben durch den großen Druck, kontinuierlich ein besseres Kundenerlebnis zu bieten, hat sich der Handel in den letzten zwölf Monaten am stärksten weiterentwickelt. Die Branche lag 2018 am unteren Ende der Index-Rangliste, 2019 ist sie fast bis an die Spitze geklettert und belegt den zweiten Platz nach dem Gesundheitswesen.

Auch die Anzahl der als „intelligent“ eingestuften Unternehmen, mit einer Punktzahl von 75 oder höher, ist im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. 2019 haben 17 Prozent der Unternehmen mit mindestens 250 Mitarbeitern diese Schwelle erreicht, während es 2018 nur 11 Prozent waren. Ebenfalls interessant ist, dass 37 Prozent der befragten kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMUs) mit 50–249 Mitarbeitern mindestens 75 Punkte erreicht haben. Dies zeigt, dass KMUs mit einer IoT-Vision oft „intelligenter“ sind als große Unternehmen.

„Als wir den Intelligent Enterprise Index vor drei Jahren ins Leben gerufen haben, haben viele Unternehmen angefangen, darüber nachzudenken, wo und wie IoT-Lösungen in ihren individuellen Unternehmensumgebungen am besten eingesetzt werden können“, so Drew Ehlers, Global Futurist bei Zebra Technologies. „Der Druck, die betriebliche Transparenz zu verbessern und die Bereitstellung umsetzbarer Daten über das gesamte Unternehmensnetzwerk hinweg zu vereinfachen, ist heute höher denn je. Ich glaube, aus diesem Grund zeigen Unternehmen heute mehr Einsatz, wenn es um die Umsetzung ihrer IoT-Vorhaben geht, und die Investitionen in den nächsten Jahren werden wahrscheinlich zunehmen.“

WICHTIGSTE ERGEBNISSE DES INDEX 

  • IoT-Lösungen werden immer schneller eingeführt, wodurch kontinuierlich mehr Daten verfügbar sind. Das Gesamtergebnis des Intelligent Enterprise Index verbessert sich stetig, da immer mehr Unternehmen von der Probe- zur Implementierungsphase übergehen. 2019 wurde mit 61,5 Punkten das bisher beste Ergebnis erreicht. Dies entspricht einem Anstieg um fast 6 Prozent im Vergleich zu 2018. Hauptgrund ist der Zuwachs an „Intelligenz“ bei Unternehmen im Handel und in der Transport- und Logistikbranche. Gleichzeitig wurde ein Anstieg um 9 Prozent im Vergleich zu 2017 verzeichnet, als der Index das erste Mal erfasst wurde. Mit einem Anstieg von über 9 Prozent seit 2018 verzeichnete EMEA dieses Jahr den größten Zuwachs an „Intelligenz“ in allen Regionen.
  • Stetig zunehmende Investitionen in IoT-Lösungen und andere datengestützte Technologieplattformen. 2019 lagen die durchschnittlichen Ausgaben von Unternehmen weltweit bei 6,4 Millionen USD, was einem Anstieg von 39 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. 86 Prozent der Unternehmen gehen davon aus, dass diese Zahl in den nächsten ein bis zwei Jahren ansteigen wird, wobei die Hälfte der Befragten von einem Anstieg ihrer Investitionen um 21 bis über 50 Prozent ausgehen. In EMEA rechnen 77 Prozent der Unternehmen damit, ihre Investitionen in den Bereichen IoT und Mobilität in den nächsten ein bis zwei Jahren zu steigern.
  • Die Implementierung datengestützter Lösungen hat sich erheblich ausgeweitet. 46 Prozent der in der Umfrage befragten Unternehmen implementieren ihre IoT-Lösungen derzeit unternehmensweit – ein Anstieg von 38 Prozent seit 2018. Weitere 32 Prozent planen demnächst mit der regionalen Bereitstellung zu beginnen. 45 Prozent der Befragten in EMEA implementieren ihre IoT-Lösungen derzeit unternehmensweit. Dies entspricht einem Anstieg von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Unter Berücksichtigung der Unternehmen, die demnächst eine unternehmensweite Bereitstellung planen, beträgt diese Zahl sogar 66 Prozent.
  • Da Sicherheit höchste Priorität hat, investieren Unternehmen verstärkt in die kontinuierliche Überwachung von Datensystemen. 62 Prozent der Unternehmen überwachen ihre IoT-Sicherheit heute durchgehend, um für Systemintegrität und Datenschutz zu sorgen. Dies entspricht einem Anstieg um 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, bzw. 13 Prozent im Vergleich zu 2017. Damals verfügten nur 49 Prozent der Unternehmen über ein Sicherheitsprotokoll zur konstanten Überwachung, wobei 47 Prozent ihre Systeme in regelmäßigen Abständen überprüften. 62 Prozent der Unternehmen in EMEA überwachen ihre IoT-Sicherheit heute kontinuierlich, um für Systemintegrität und Datenschutz zu sorgen. Im Vergleicht: 2018 waren es nur 48 Prozent. Das entspricht einem Anstieg von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
  • Unternehmen wechseln zu „intelligenten“ Ökosystem-Lösungen eines einzelnen Partners. Fast die Hälfte (49 Prozent) der befragten Unternehmen hat angegeben, dass sie ihre gesamte „Intelligence“-Lösung heute in Zusammenarbeit mit einem einzelnen strategischen Partner verwaltet. Dazu zählen auch Komponenten und Dienstleistungen von Drittanbietern. In EMEA haben 43 Prozent der befragten Unternehmen angegeben, dass sie ihre IoT-Lösungen in Zusammenarbeit mit einem einzelnen strategischen Partner verwalten. Dies entspricht einem Anstieg von 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
  • KMUs schneiden beim Index besser ab als große Unternehmen (64,5 im Vergleich zu 61,5 Punkten). Der höhere Wert resultiert unter anderem daraus, dass mehr KMUs eine IoT-Vision haben und ihre Vorhaben umsetzen (69 Prozent im Vergleich zu 62 Prozent).

 

 HINTERGRUND UND METHODIK DER ERHEBUNG

  • Im Rahmen einer Onlineumfrage wurden zwischen dem 12. August und dem 18. September 2019 Unternehmen aus dem Gesundheitswesen, dem Handel sowie der Transport- und Logistikbranche befragt.
  • Insgesamt wurden 950 IT-Entscheidungsträger aus neun Ländern befragt: Deutschland, USA, Großbritannien, Frankreich, Mexiko, Brasilien, China, Indien und Japan. Jedes der Unternehmen beschäftigt mindestens 250 Mitarbeiter und verzeichnet einen Jahresumsatz von 5 Millionen USD. Die befragten KMUs beschäftigen 50–249 Mitarbeiter.
  • Anhand von elf Metriken wurde der Fortschritt von Unternehmen bei ihrer Entwicklung zum „intelligenten Unternehmen“ untersucht. Dazu zählen unter anderem folgende Kennzahlen: IoT-Vision, geschäftliches Engagement, Technologielösungspartner, Einführungsplan, Change-Management-Plan, Anwendung am Einsatzort, Sicherheit und Standards, Laufzeitplan, Architektur/Infrastruktur, Datenplan und intelligente Analyse.
  • Die Kriterien wurden 2016 von Führungskräften, Branchenexperten und Entscheidungsträgern für Richtlinien aus unterschiedlichen Bereichen beim Strategic Innovation Symposium: The Intelligent Enterprise identifiziert, das von Zebra in Zusammenarbeit mit dem Technology and Entrepreneurship Center (TECH) der Harvard University veranstaltet wurde.
  • Den Rahmen eines intelligenten Unternehmens bilden Technologielösungen, welche Cloud-Computing, Mobilität und das Internet der Dinge integrieren, um automatisch Daten von Unternehmensressourcen zu erfassen. Betriebliche Daten von diesen Ressourcen, wie Status, Standort, Nutzung oder Präferenzen, werden anschließend analysiert, um Handlungsempfehlungen zu geben. Diese können dann der richtigen Person zur richtigen Zeit zur Verfügung gestellt und anschließend umgesetzt werden, um bessere, schnellere Entscheidungen von Nutzern überall und jederzeit zu ermöglichen.

 

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ÜBER ZEBRA 

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